OzonOS

Heute stelle ich euch ein anderes schickes Linux vor. OzonOS existiert aktuell nur als Beta Version. Es basiert auf Fedora 21. Auf dem Desktop kommt die auf Gnome basierende Atom-Shell zum Einsatz samt dem Atom Extension Set, das ein Dock, ein Panel, einen Launcher und Themes bereitstellt. Gemeinsam mit Nitrux S.A. hatte das für seine Icon-Sets bekannte Numix-Projekt bereits im vergangenen Jahr diese neue Linux-Distribution angekündigt.

Zielgruppe von OzonOs sind Anwenderinnen und Anwender, die ihren Rechner u.a. zum Spielen Videoschauen oder Musik hören verwenden wollen. Oder einfach Spinner wie ich 😀 Neben den Original-Fedora-Repositories nutzt OzonOS eine eigene Paketquelle, die die Atom Shell samt Atom Extension Set sowie Desktop-Theme, Icons und einiges mehr bereitstellt. Die Rpmfusion-Paketquelle für Fedora ist ebenfalls eingebunden und stellt weitere Codecs und Treiber bereit.

Das Dock am unteren Fensterrand stellt einige Anwendungsstarter bereit, weitere lassen sich einfach hinzufügen. Ganz rechts bietet es ein Symbol zum Öffnen des Launchers an, der die installierten Programme auflistet. Häufig benutzte Anwendungen stehen dabei ganz oben. Eine Suchfunktion hilft hier beim Auffinden einer Anwendung oder eines Einstellungsdialogs.

Herunterladen könnt ihr euch das ISO auf der Sourceforge Seite des Projektes.

 

Hier ein paar Bilder vom Livemodus

 

OzonOS_8

OzonOS_9

OzonOS_5

 

Hier vom Installationsdialog

 

OzonOS_1

OzonOS_4

OzonOS_3

OzonOS_2

 

Fazit

 

OzonOS sieht “gut” aus und ist ein Ansatz Linux benutzbar auf den Desktop zu bringen. Allerdings bin ich an der Partitionierung gescheitert was letztendlich die Installation verhindert hat. Da es aber eine Beta Version ist war mit vereinzelten Problemen zu rechnen. In den nächsten Tagen werde ich mich weiter an der Partitionierung versuchen.